Sachverständigen & Maklerbüro Ulrich Wimper
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 Menden Region Sauerland / Märkischer Kreis

 

EnEV 2014 – Abmahnungen nehmen zu

Ab 1. Mai 2015 droht Bußgeld

In den letzten Wochen ist es vermehrt zu Abmahnungen von Immobilienmaklern gekommen, wenn in Immobilienanzeigen die Pflichtangaben nach § 16a EnEV unvollständig waren. Neben der Abmahnung droht ab dem 1. Mai 2015 auch ein Bußgeld, wenn gegen § 16a EnEV verstoßen wird.

Soweit zum Zeitpunkt der Insertion ein Energieausweis vorliegt, so hat der Verkäufer bzw. der Makler sicherzustellen, dass die Immobilienanzeige folgende Pflichtangaben enthält:

  1. die Art des Energieausweises: Energiebedarfsausweis oder Energieverbrauchsausweis
  2. den im Energieausweis genannten Wert des Endenergiebedarfs oder Endenergieverbrauchs für das Gebäude,
  3. die im Energieausweis genannten wesentlichen Energieträger für die Heizung des Gebäudes,
  4. bei Wohngebäuden (nicht bei Nichtwohngebäuden) das im Energieausweis genannte Baujahr und
  5. bei Wohngebäuden (nicht bei Nichtwohngebäuden) die im Energieausweis genannte Energieeffizienzklasse (Effizienzklasse nur, wenn der Energieausweis nach dem 1. Mai 2014 ausgestellt wurde).

 


Bei Nichtwohngebäuden ist bei Energiebedarfs- und bei Energieverbrauchsausweisen als Pflichtangabe Nr. 2 der Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauch sowohl für Wärme als auch für Strom jeweils getrennt aufzuführen.

Für Makler ändert sich ab dem 1. Mai 2015 im Hinblick auf Ihre Vorgehensweise grundsätzlich nichts. Liegt ein Energieausweis zum Zeitpunkt der Insertion nicht vor, können und müssen auch keine Pflichtangaben erfolgen. Auch die Bußgeldvorschrift knüpft an das tatsächliche Vorliegen eines Energieausweises an.